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    Friederike Uhlig

 

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Referenzen

Lisa und Glóa

Seit 10 Jahren gehe ich mit Glóa, meiner Isländerstute, durch dick und dünn. Da sie aber extrem verritten war, als ich sie 8-jährig bekam (der einzig ausgebildete Muskel war der Unterhals; sie ging nur Pass-Schritt, Schweinepass und Renngalopp), waren wir seit Längerem auf der Suche nach „der“ Ausbildungs- und Reitweise für uns. Lange hatten wir kaum Reitstunden, bis ich erste Bekanntschaft mit barocker Reiterei machte und anschließend in Leipzig dank Internet auf Friederike Uhlig stieß.
 
 
          Lisa und Gloa
 
 
Bereits in der ersten Stunde war ich begeistert von Friederikes Erklärung der Zusammenhänge und der Biomechanik, kurz: dem schlüssigen Gesamtkonzept. Schulterkontrolle, Schulterherherein, Travers, Paraden sind mittlerweile zum Alltagsvokabular geworden, aber auch Nachgeben, das Pferd gehen lassen, sich selbst immer wieder bewusst entspannen – all dies gehört genauso dazu wie akribisches Erspüren der Bewegung und dient der Überprüfung des Status quo. Zwar hatten Madame Pony und ich zwischendurch eine kleine Durststrecke, das ist aber völlig normal – zumal Mensch und Pferd erstmal alte Denkweisen und Hilfengebung ablegen und die neue verstehen und anwenden lernen müssen. Das Durchhalten lohnte sich, da ich schnell merkte, wie gut diese Reitweise uns in Sachen Balance und Gangqualität und –sicherheit tut. Die kurzen Momente, in denen dann einfach alle Hilfen passen und Glóa sich selbst wie am seidenen Faden trägt sind die Mühe und das Durchhalten absolut wert – das fühlt sich an wie auf Wolken und man möchte nie mehr anders reiten!

Madame Pony profitiert auch extrem von dieser Art zu Reiten - sie lernt, sich auszubalancieren (stellt mittlerweile selbst beim Putzen die Hinterbeine deutlich weiter unter den Körper als früher), hört viel besser zu, wird ruhiger und ruht in sich. Zudem ist sie hochmotiviert - kommt meistens schon von selbst her, möchte „bespaßt“ werden und mitarbeiten. Nach getaner Arbeit gähnt sie pausenlos, weil es für den Ponykopf so (positiv) anstrengend war. In den Reitstunden wird man von Friederike stets auf dem aktuellen Stand und in der jeweiligen Tagesform abgeholt - sie findet immer einen Weg, dem Pony und mir zu vermitteln, wie es sich anfühlen sollte. Das bringt in jeder Stunde eine Flut neuer Erkenntnisse und Motivation, an den aktuellen Problemchen weiter zu „tüfteln“ und dem großen Ganzen ein Stück näher zu kommen.

Ich lerne gerade quasi nochmal neu reiten (ein um Millimeter geänderter Sitz oder Zügelführung können plötzlich zum Erfolg führen und echte Aha-Effekte auslösen) und gefühlte tausend Varianten (= „Werkzeuge“), wie ich Glóa beibringen kann, was ich von ihr möchte. Zudem wird mein Pony mit seinen bald 19 Jahren endlich so solide ausgebildet, wie ich es mir eigentlich immer gewünscht habe. Leider muss ich nun umziehen und hoffe sehr, dass wir dann zukünftig wenigstens den einen oder anderen Kurs mit Friederike machen können. Vielen Dank für die immer wieder erleuchtenden Reitstunden, dein Engagement bei allem was deine Schüler betrifft und auch für die Theorieabende. Und für die Eröffnung neuer Welten in der Reiterei!!!

Mach´ so weiter und bleib so, wie du bist, Alles Liebe!

Lisa und Glóa