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    Friederike Uhlig

 

 Motto Friederike Uhlig

 

 
 

Voll- und Teilberitt

Grundausbildung


In der BODENARBEIT findet die junge Remonte Vertrauen zum Menschen und lernt die Reitbahn kennen und sich darin zu entspannen. LONGENARBEIT soll erste Losgelassenheit fördern, die Remonte lernt, sich ohne Reitergewicht in allen drei Gangarten auszubalancieren. Der Hals als wichtige Balancierstange darf dabei weder in seiner Bewegung noch Form eingeschränkt werden. Auf ganzer Bahn und großen Zirkeln soll sich der Hals lang dehnen und der Rücken des Pferdes aufwölben. Die Remote lernt seine Hinterhand aktiv einzusetzen und den Rücken frei zum Schwingen zu bringen. Sinnvoll und Einsatz von Übergängen, Aufschlagfiguren und Tempowechseln fördern die Arbeit effektiv und gezielt.

Ich verwende keinerlei Hilfszügel in meiner Arbeit. Das Pferd muss und soll sich mit seinem Körper so auseinandersetzen dass es selbst herausfindet wie es über die Dehnungshaltung zum Schwingenden Rücken gelangt.

Die ARBEIT AN DER HAND lehrt das Pferd ohne irritierendes Reitergewicht erste vorsichtige Seitwärsttrende Übungen. Ihr gezielter Einsatz richtet das Pferd fördert die Geschmeidigkeit der Muskulatur. Hat das Pferd "von unten" verstanden was ich von ihm möchte, ist die ARBEIT VOM SATTEL aus anschließend viel leichter fortzusetzen.

In der GERITTENEN ARBEIT lernt das Pferd sich mit dem Reiter taktmäßig und losgelassen zu bewegen. Diese Arbeit erfordert besonders viel Geduld, denn es ist das Training der Muskeln, welche Zeit brauchen um sich zu lösen, zu stärken und zur rhythmisch ausbalancierten Bewegung zu finden.

Auf der Basis von Takt und Losgelassenheit wird das Pferd den Hals fallen lassen, sich dehnen und mit energisch wertenden Hinterbeinen an die Hand suchen und um Anlehnung bitten. Dem Reiter sei geheißen geduldig auf diesen Moment zu warten, das Pferd nicht im Maul mit der Hand zu stören oder Stellung und Biegung durch selbige produzieren zu wollen. Erst wenn eine sichere Anlehnung durch geduldiges Training erreicht worden ist beginnt die detailliertere Ausarbeitung an Schwung und Geraderichtung, Stellung und Biegung.

„Das Pferd sucht die Anlehnung, der Reiter gestattet sie“